Dritte gewinnt beim SV Vonderort II

Das 0:43 des SV Vonderort II beim PSV Oberhausen war in den letzten Tagen in aller Munde - der Medienrummel rund um die Vonderorter war riesig. Auch beim Spiel Eins nach dem 0:43, in dem es heute gegen die Batenbrocker RK III ging.


Kreisliga C, Gruppe 3

Samstag, 17. September 2016

SV Vonderort II - Batenbrocker RK III 0:8 (0:2)

Bereits vor dem Anstoß liefen die Vorbereitungen für das erste Spiel der Vonderort-Reserve nach der 0:43-Klatsche auf Hochtouren - und das nicht nur bei den Vonderortern, sondern auch bei einigen Medien. Denn: Am Wienberg wurden gleich mehrere Kameras gesichtet, die das Spiel filmten oder Fotos von diesem machten.


"Eigentlich kann man heute nur verlieren", sagte Batenbrocks Trainer Roman Skowranek vor dem Anpfiff - und seine Mannschaft begann auch nervös. Zwar nahmen die Batenbrocker vom Anpfiff an das Heft in die Hand, doch viele Pässe kamen nicht an und die ersten Torabschlüsse gingen allesamt weit über oder neben das Tor. "Konzentriert euch", mahnte das BRK-Trainerduo Skowranek/Klaus daher des Öfteren. War es die Nervosität, wissend, dass zahlreiche Medien das Spiel begleiteten? Als Andreas Knoche nach 19 Minuten per Kopf die Gäste-Führung erzielen konnte, entwich die größte Anspannung. Es war ein Spiel auf ein Tor, doch die Batenbrocker agierten zu kompliziert in der Offensive und die Vonderorter versuchten sich immer wieder dazwischen zu werfen. Vonderorts Schlussmann Kai Schmidt vereitelte zudem die ein oder andere Möglichkeit. Fünf Minuten vor dem Pausenpfiff jedoch gelang dem BRK-Team das zweite Tor: Simon Ratmer verwandelte eine Hereingabe von der rechten Seite zum 2:0. Bis dato hatte der SV Vonderort II keinen Torschuss verbuchen können, doch dann ergab sich gleich eine Riesenmöglichkeit: Vonderorts Christian Meyer tauchte plötzlich allein vor BRK-Schlussmann Marc-Andre Flamme auf, doch im Eins-gegen-Eins scheiterte Meyer - dann war Halbzeit.

BRK-Trainer Marco Klaus zeigte die Richtung an.
BRK-Trainer Marco Klaus zeigte die Richtung an.

Im zweiten Spielabschnitt waren die Gäste weiterhin das dominierende Team. Chancen über Chancen wurden herausgespielt, doch die Überlegenheit spiegelte sich noch nicht im Ergebnis wider: Ab Minute 60 jedoch wurde die Batenbrocker Tormaschinerie angeschmissen, während auf Seiten der Vonderorter die Kondition mekrbar abnahm. Marcel Rudoff (Foto) und Kevin Stetten schraubten das Ergebnis innerhalb von nur zwei Minuten auf 4:0 und nur weitere drei Minuten später hieß es bereits 6:0 für BRK, da Sven Sommerfeld einen Doppelpack schnüren konnte. Treffer Nummer Sieben ging auf das Konto von Sebastian Jimenez-Velasco, der den Ball in den Winkel jagte. Den Schlusspunkt setzte Marcel Rudoff mit dem 8:0. Bis zum Schlusspfiff haben die Vonderorter alles in die Waagschale geworfen und sich trotz des deutlichen Rückstandes nie aufgegeben. Daher gilt es der SVV-Reserve Respekt zu zollen. Zumal sich eine deutliche Steigerung im Vergleich zum 0:43 erkennen lässt. Die Batenbrocker indes fuhren einen verdienten 8:0-Sieg ein, wodurch man auf Rang Sieben vorrücken konnte. "Vor dem Spiel habe ich gesagt, dass, wenn wir zu Null spielen, ich zufrieden bin", merkte BRK-Trainer Roman Skowranek an - und da sein Team keinen Gegentreffer hinnehmen musste, dürfte Skowranek zufrieden sein. Zu bemängeln gäbe es nur die Torausbeute, denn ein deutlich höherer Sieg wäre aufgrund der Vielzahl von vergebenen Chancen möglich gewesen - doch eine zweistellige Niederlage hätten die Vonderorter, die aufopferungsvoll gekämpft haben, nicht verdient gehabt. SV Vonderort II-Trainerin Yvonne Liesfeld war trotz Nachfrage zu keiner Stellungnahme bereit.

Tore: 0:1 Andreas Knoche (19.), 0:2 Simon Ratmer (40.), 0:3 Marcel Rudoff (60.), 0:4 Kevin Stetten (62.), 0:5/0:6 Sven Sommerfeld (63./65.), 0:7 Sebastian Jimenez-Velasco (77.), 0:8 (85.)

Text: Auf'm Platz


Kommentar schreiben

Kommentare: 0